Algerien: Staatsoberhaupt Bouteflika wieder im Krankenhaus

boutefmandatvon Birgit Manzke

Der algerische Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika traf – Montag den 13. Januar, zu einer Routineuntersuchung im französische Militärkrankenhaus Val-de-Grâce ein. Die voraussichtliche Dauer seines Aufenthaltes im Val-de-Grâce ist bis Freitag den 17. Januar geplant. Bouteflika wurde im vergangenem Jahr – über mehrere Monate, wegen eines Schlaganfalls in Paris behandelt. Nach einer Verlautbarung der Präsidentschaft am heutigen Tage, soll sich sein Gesundheitszustand verbessert haben und sich auch zukünftig weiter stabilisieren. Die komplette Familie des Präsidenten hat sich indes im Pariser Hotel George V eingefunden (Quelle nicht bestätigt). Der jetzige Gesundheits-Check soll bereits im Juni 2013 geplant worden sein und war keinesfalls ein plötzlicher Aufbruch – wurde mitgeteilt. Scheinbar löste diese lange geplante Routineuntersuchung in Algerien den Notstand aus und so trafen sich am gestrigen Nachmittag das Oberkommando der ANP (Armée Nationale Populaire) und die Leiter der sechs Militärregionen zu einer Krisensitzung im Verteidigungsministerium. Ausschlaggebend für diese Dringlichkeitssitzung war die bevorstehende Präsidentschaftswahl im April, man wollte eventuelle Krisenszenarien besprechen, die sich durch den erneuten Aufenthalt Bouteflikas im Val-de-Grâce ergeben könnten – so die algerische Zeitschrift El Watan.

Fazit: Der Chef zur Routineuntersuchung und keiner wusste davon.

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