Medizinische Versorgung in Algerien ein Desaster

algerien krankenhausvon Birgit Manzke

Es scheint fast unglaublich und doch ist es wahr. Während der einstige „Freiheitskämpfer“ gegen die Kolonialmacht Frankreich, Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika, seine Krankheiten im Militärkrankenhaus Val-de-Grâce in Paris auskuriert, müssen sich zu Hause zwei Patienten ein Bett teilen. Mehrfach gab es in den letzten Jahren Demonstrationen, seitens des Personals von Krankenhäusern als auch aus der Bevölkerung. Die schlechte medizinischen Versorgung ist überall im Land spürbar, diese Aufnahme ist kein Einzelfall. Sieht man Bilder wie diese, fällt es einem schwer zu glauben, dass das algerische Volk tatsächlich hinter seinem Präsidenten steht. Es bleibt abzuwarten wie der Wahlerfolg Bouteflikas am 17. April sein wird, mit rechten Dingen kann es jedoch nicht zugehen, wenn es wieder zu einer Wahlerfolgsquote von über 90% kommt. Der stark angeschlagene Präsident selbst hat sich bis zum heutigen Tage nicht darüber geäußert, ob er sich noch einmal als Kandidat für die Wahl zur Verfügung stellt, seine Anhänger hingegen preisen ihn bester Gesundheit.

Foto: Djamel Bara

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